Haus Saas

„Ich geh’ dann mal ins Büro“ – für die meisten Menschen bedeutet das einen langen und zeitraubenden Weg in lebensunwirkliche Städte. Im Haus Saas steht der Schreibtisch gleich neben an. Hier lassen sich Beruf und Familie wunderbar unter einen Hut bringen.

Die klaren Linien des Gebäudes fügen sich harmonisch in das eingewachsene Grundstück mit seinen schönen alten Bäumen ein. Auch außerhalb des individuell geplanten Einfamilienhauses wurde das ökologische Konzept fortgeführt. Einfriedungen aus Naturmaterialien schützen z. B. die Gartenbeete vor Wind und bieten den Pflanzen Schatten, und in den unverdichteten Zufahrten kann Regenwasser schnell im Erdreich versickern.

Hier lassen sich Beruf und Familie wunderbar unter einen Hut bringen.

Baugeschichte

Lärchenholz ist ein ideales Material für den baubiologisch orientierten Hausbau. Durch seinen hohen Harzgehalt ist Lärche besonders witterungsbeständig und muss nicht zusätzlich mit Holzschutz behandelt werden. Das harte Nadelholz ist sehr tragfähig und formstabil. Mit den Jahren verändert das Holz seinen rötlichen Grundton und wird silbergrau.

Die Bauherren der Wohn- und Büroeinheit haben sich für eine Fassade aus unbehandeltem Lärchenholz und einen diffusionsoffenen Außenputz auf mineralischer Basis entschieden. Die Fensterrahmen aus farbig gestrichenem Holz und die Dämmung aus Holzfasern tragen zu einer optimalen Energiebilanz bei. Im Innern lassen konsequent offen gestaltete Wohn-, Ess- und Küchenbereiche der Familie viel Platz. Im ganzen Haus liegen die Deckenbalken offen. Für die Böden wurden massive Holzdielen aus geölter Seekiefer und farbiger Estrich gewählt. Draußen wartet eine schöne Terrasse aus Lärchenholz. Das Dach des Holz-Carports ist begrünt. Und die Katzenklappe wurde auch nicht vergessen ...